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Vergangene Ausstellungen im IBZ:

 

Traditionelle nordindische  Miniaturmalerei von zeitgenössischen Künstlern. Mai bis Juni 2017

 

Ausstellung

 

Die traditionelle indische Malerei entspringt den Liturgien der altindischen Hindu-Tempel. Heute ist diese Kunst vom Aussterben bedroht. Die Ausstellung ermöglicht jungen indischen Malern, ihr Talent vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und soll sie damit in der Ausübung ihrer seltenen Kunst ermutigen. Die Werke aus der Vraja School of Art, Vrindaban, zeigen den charakteristischen, über Jahrhunderte in der Familientradition weitergegebenen Stil der Region Vraja, gemalt mit Wasserfarbe auf Papier, Seide, Kunstelfenbein sowie Blättern des Pipal- oder Indischen Feigenbaums.


Zur Eröffnung der Ausstellung gab es einen Einführungsvortrag zur indischen Malerei, komplementiert durch die Demonstration eines Sanjhi-Streubildes, eine Videodokumentation zur bildenden Kunst in Vraja, Tonbeispiele sowie Life-Aufführungen des nordindischen Tempelgesanges mit Tanzdarbietungen zu mythologischen Themen.

 

"StEinBlicke" von Stefania Karampa. Dezember 2016 bis Januar 2017

Fließende Grenzen

Der Ausländerrat Dresden e.V. lud am Mittwoch, dem 7. Dezember, um 19:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung "StEinBlicke" der Künstlerin Stefania Karampa in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein. Die Musik am Abend spielten CLAQUESON, Weltmusik von  Südamerika über Frankreich bis in den Balkan.

 

Am Mittwoch, dem 25. Januar, feierten wir im IBZ die Finissage mit kurdischer Musik.

 

"offenbaren" von Maria Grinevich. Oktober bis Dezember 2016.

 

offenbaren

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. lud am Mittwoch, dem 19. Oktober, um 19:30 Uhr zur Vernissage der Fotoausstellung „offenbaren“ von Maria Grinevich in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein.

 

Was sieht man, was sieht man nicht? Was möchte man sehen, was möchte man nicht sehen? Ändern sich dadurch die Welt, das Geschehen, die Menschheit, die Gegenstände? Ist die Einfachheit einfach? Die Einfachheit ist relativ. Ist die Schlichtheit schlicht? Die Schlichtheit ist relativ. Man ist oft oberflächlich, hat keine Zeit zum bewussten Hineinsehen, zum Genießen, zum Offenbaren der besonders feinen Einzelheiten, der Feinheiten.

 

Syrische Ikonen von Layali Alawad. Juli bis September 2016.

Syrische Ikonen

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. eröffnete am Mittwoch, dem 20. Juli, um 19:30 Uhr die Ausstellung „Syrische Ikonen“ von Layali Alawad.

 

1990 in Aachen geboren, begann Layali Alawad im Alter von 5 Jahren zu malen. Inspiration und Unterstützung war schon damals ihr Vater, der Künstler Ibrahim Alawad.  1994 zog ihre Familie nach Damaskus, wo sich Layali im „Arabesk Atelier“ des Vaters intensiver mit Malerei und Grafik beschäftigte. Mit 19 Jahren begann sie ihr Studium an der Kunsthochschule in Damaskus. Als Studentin des bekannten syrischen Künstlers Dr. Ali Alkhaled machte sie an dieser im Jahre 2013 im Bereich Grafik und Drucktechniken ihren Abschluss. Ihr Prüfungsprojekt hieß „Bilder der Erinnerung“. Darin verwendete sie die Techniken Linolschnitt, Intaglio, Lithographie und Siebdruck. Nachdem sie Syrien verließ, lebt und arbeitet sie nun als Künstlerin wieder in Aachen.

 

She was born in Aachen 1990 and at age of 5 she has started to paint her first paint with her father Ibrahim Alawad who is also an Artist . In 1994 Layali and her family moved to Damascus where she studied painting and graphic arts with her father at his ‘’Arabesk Atelier’’. and then at age of 19 she was accepted to study at the academy of fine arts in Damascus and during her studies she has participated at many exhibitions and workshops in Damascus . In 2013 she has graduated from the academy of fine Arts in Damascus ‘’Graphic and Printing Technics’’ with her graduation project's : Images from memory using four art techniques ( Linoleum - Intaglio - silk screen - Lithograph ) under direction of ‘’Dr. Ali Alkhaled’’ one of the best artists in Syria . Now she moved her life to Germany - Aachen to continue her studies and working on her Art projects and she has done many exhibitions in Germany.

 

In den Umbruch geboren: Zur Gegenwart einer Generation. Mai bis Juli 2016

Umbruch

 

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 fand die Vernissage der Ausstellung "In den Umbruch geboren: Zur Gegenwart einer Generation" im IBZ statt.

 

Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Generation 89/90. Die verlorene Generation?!“, ein Kooperationsprojekt der Brücke/Most-Stiftung, dem Medienkulturzentrum Dresden sowie dem FabLab Dresden, gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Förderprogramms „25 Jahre Deutsche Einheit und Freistaat Sachsen.“

 

Gefördert durch:

 

Logos Umbruch

 

Frauen und Mädchen in Teheran. Fotografien von Mohammad Roodgoli. März bis Mai 2016

Ausstellung Roodgoli

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. lud am Mittwoch, dem 9. März, um 19:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Frauen und Mädchen in Teheran“ des Fotografen Mohammad Roodgoli in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein.

 

Mohammad Roodgoli lebt als freier Fotograf, Drehbuchautor, Dokumentarfilmer und Herausgeber in Teheran. Er ist Autodidakt und der einzige Straßenfotograf, der ausschließlich im Iran arbeitet. Seine Fotografien drücken die Alltagsrealität im Iran feinfühlig aus. Einen besonderen Fokus legt Roodgoli auf das Porträtieren von Frauen in Teheran. Bisher wurden seine Fotografien in der iranischen Nachrichtenagentur ISNA, in der englisch- und persischsprachigen Ausgabe der Zeitschrift Marde Ruz (Der Mann von heute), Toronto und im Verlag Random Penguin House, New York veröffentlicht. Im Iran selbst können seine Straßenfotografien von Frauen und Mädchen in Teheran nicht ausgestellt werden.

 

DJ-Set am Abend von Omid Sadr.

 

Die Ausstellung läuft bis 4. Mai 2016 und kann montags und donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr sowie mittwochs zwischen 18 und 21 Uhr besichtigt werden.

 

Abb. Bildrechte: Mohammad Roodgoli

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Grafische Arbeiten. November 2015 bis Februar 2016

 

Vida de perros

 

Am Mittwoch, dem 25.11.2015, feierten wir die Eröffnung der  Ausstellung der Künstler Júan Restrago, Ralf Hellmann und Andreas Garn, mit Livemusik und internationaler Küche.

 

Abbildung: Vida de perros von Juan Miguel Restrepo. Bildrechte bei ebd.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Terra - Landlosenbewegung in Brasilien. Fotografien von Sebastião Salgado. September 2015 bis Oktober 2015

 

Terra Ausstellung

 

Am 30.09.2015 um 19.00 Uhr fand im IBZ die Vernissage der Ausstellung „Terra. Landlosenbewegung in Brasilien“ statt.

 

Die Ausstellung wurde bis 27.10.2015 im IBZ gezeigt.

 

Referent zur Vernissage: Dr. Benjamin Bunk führte durch die Ausstellung und erzählte anhand der Fotografien die Geschichte und Entwicklung der MST (Landlosenbewegung), berichtete über Herausforderungen und Errungenschaften und ordnete ihre Rolle als soziale Bewegung in den lateinamerikanischen Kontext ein.

 

Musik zur Vernissage: Der brasilianische Musiker Genivan interpretierte Lieder aus seinem aktuellen Album „Sementes Da Terra“. Die Musik führte uns in den Nordosten Brasiliens.

 

Essen: Kulinarische Köstlichkeiten aus Brasilien, vegan adaptiert.

 

Zur Ausstellung:

 

Mit meinen Bildern möchte ich Fragen aufwerfen, Debatten auslösen, so dass wir gemeinsam über Probleme diskutieren und Lösungen entwickeln können.

 

Sebastião Salgado

 

Sebastião Salgado gilt als einer der bedeutendsten sozialdokumentarischen Fotografen der Welt. In den vergangenen 40 Jahren wurde der Brasilianer Zeuge wichtiger Ereignisse der Menschheitsgeschichte – von internationalen Konflikten, Kriegen, Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Im Rahmen des Projektes „Workers“ entstanden diese Bilder über die Landlosenbewegung in Brasilien "Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra" (MST). Die bis 1997 entstandenen Bilder zeigen den alltäglichen Kampf um Land.

 

Seit der portugiesischen Kolonialisierung im 16. Jahrhundert zieht sich der Kampf um Land wie ein roter Faden durch die Geschichte Brasiliens. Trotz vieler Reformversuche fördert die Regierung große Firmen, die für den Export produzieren. Viele Kleinbauern gehen leer aus. In den vergangenen Jahren verloren zahlreiche Menschen durch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Hunger, Privatmilizen oder die Polizei ihr Leben.

 

Veranstalter: Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum

 

Die Ausstellung wird im Rahmen des 7. Umundu-Festivals für global nachhaltigen Konsum gezeigt. Weitere Informationen unter www.umundu.de

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Irmela Mensah-Schramm: ÜBERZEICHNET. Nazis entschlossen entgegengemalt. Mai 2015 bis September 2015

 

Überzeichnet

 

„Eine verletzte Menschenwürde kann man nicht so leicht reparieren.“ Irmela Mensah-Schramm

 

Schülerinnen und Schüler verwandeln unter Anleitung der Menschenrechtsaktivistin Irmela Mensah-Schramm rechte Hassparolen in freundliche, lustige oder liebenswürdige Botschaften.

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. zeigt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Auswahl der Arbeiten. Die Vernissage fand am 20. Mai 2015, um 19 Uhr, im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) statt.

 

Für Schulklassen (ab 4. Klasse) und Jugendgruppen bestand während der gesamten Ausstellungsdauer die Möglichkeit, am Workshop „Mit bunten Farben gegen braune Parolen“ teilzunehmen. 4 Workshops wurden so von der Künstlerin und dem Ausländerrat Dresden e.V. organisiert und fanden in den Räumen des IBZ statt.


Informationen zu Irmela Mensah-Schramm erhalten Sie unter und auf der Seite www.hassvernichtet.de.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Alexei Andreev: A separate reality

Januar 2015 bis April 2015

 

A separate reality

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. veranstaltete am Mittwoch, den 28. Januar 2015, um 19 Uhr die Vernissage der Ausstellung "A separate reality" des St. Petersburger Künstlers Alexei Andreev im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6.

 

Alexei Andreev, geboren 1972, arbeitet seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Grafik und Digital Painting. Er hat Architektur und Design an der Staatlichen Universität in Nowgorod studiert und ist derzeit als Art Director in einer Werbeagentur tätig. Der Künstler war auf mehreren Ausstellungen vertreten und hat Beiträge in verschiedenen Kunst- und Designmagazinen veröffentlicht. Er war in Animationsfilmen verantwortlich für die Hintergrunddesigns, so z.B. im Film “Ku! Kin-Dza-Dza” des Regisseurs Geogiy Danelii (Preisträger des Asia Pacific Screen Awards 2013 als bester Animationsfilm).

 

Die Ausstellung „A separate reality“ zeigt eine Auswahl der Arbeiten Alexei Andreevs. Zur Vernissage waren Ausschnitte aus “Ku! Kin-Dza-Dza” zu sehen. Die Laudatio hielt Dr. Jördis Lademann. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Olga Grupe am Klavier.

 

Informationen zu Alexei Andreev und seinen Arbeiten gibt es auf der Seite www.alexandreev.com.

 

Abbildung oben: Utopia, Digitaldruck auf Leinwand, 93x70 cm, 2009

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Freie Arbeiten
November 2014 bis Januar 2015

 

Freie Arbeiten

 

Der Ausländerrat Dresden e.V. veranstaltete am Mittwoch, den 26. November 2014, um 19 Uhr die Vernissage der Ausstellung „Freie Arbeiten“  des Künstlers Christian Lifka im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein.

 

Christian Lifka, Jahrgang 1952, ist Dipl. Maler und Grafiker. Er lebt und arbeitet in Dresden. Nach dem Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Professor Günter Horlbeck arbeitete er freischaffend in Senftenberg und Dresden. Parallel beschäftigte er sich mit Grafikdesign, Lichtwerbung, Typographie und betreibt eine Internetagentur.


Christian Lifka stellt eine Auswahl der in den Jahren 2013/14 entstandenen Arbeiten aus. In der Hauptsache handelt es sich dabei um Arbeiten auf Papier. Seine bevorzugten Mittel sind Acryl, Tusche, Aquarell, Grafit, Farbstift und Collage, mit denen er experimentell-abstrakte Bildkompositionen in das Format setzt.

 

Die Ausstellung läuft bis 16. Januar 2015 und kann montags, dienstags und donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr kostenfrei besichtigt werden.

 

Abbildung oben: Christian Lifka, O.T., Acryl auf Papier, 32 x 47 cm, 2014

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Miniatur – MiniaTÜR. Wie klein ist diese Welt? September bis November 2014

 

Nazanin Zandi

Der Ausländerrat Dresden e.V. lud am Mittwoch, 24. September 2014 um 19 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Miniatur – MiniaTÜR. Wie klein ist diese Welt?“  der Künstlerin Nazanin Zandi in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein.

 

„Die Welt ist groß, voller Ereignisse, unüberschaubar. Tausende von Sprachen, Hautfarben, kulturelle Erbschaften. Letzten Endes ist die Welt aber klein, regiert von den gleichen Sehnsüchten und den gleichen Fehlern überall. Die Themen des Lebens sind universell und sich so ähnlich: es geht um Liebe, Macht, inneren Frieden, Krieg, Leben und Tod.“

 

Auf kleiner Fläche, durch eine kleine offene Tür, stellt die Künstlerin diese Themen grafisch und malerisch dar.

 

Die Ausstellung lief vom 24. September bis 4. November 2014.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Von Rap bis Balalaika – Porträts aus 5 Jahren Interkulturelle Tage Dresden. Juli bis September 2014

 

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2014, lud der Ausländerrat Dresden e.V. um 19 Uhr zur Vernissage der Ausstellung "Von Rap bis Balalaika – Porträts aus 5 Jahren Interkulturelle Tage Dresden" des Künstlers Matthias Naumann in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein. Die Laudation hielt Frau Dr. Jördis Lademann. Die Musiker am Abend waren die Band Bronson-Blues.

 

Matthias Naumann Ausstellung

 

Matthias Naumann, Jahrgang 1957, lebt in Dresden und arbeitet als Sozialpädagoge. Er fotografiert auf seinen Reisen quer durch Europa, Nordafrika, Kanada und Nepal. Die eingefangenen Eindrücke zeigt er in verschiedenen Reiselichtbilder-Vorträgen.

 

Darüber hinaus widmet er sich intensiv der Portrait- und Aktfotografie im Studio sowie in der Natur. Ihn interessieren die möglichen und die unmöglichen Geschichten hinter den Gesichtern. Seit fünf Jahren begleitet er die Interkulturellen Tage als Fotograf. Eine kleine Auswahl der der Portraits von Mitwirkenden und Besuchern wird in dieser Ausstellung gezeigt.

 

Website: www.aqua-foto.com
Kontakt: 

 

Die Ausstellung lief vom 02.07.2014 bis 19.09.2014.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Gabriele Seitz und Renate Winkler: "Ibis, Kobra, Lotoblüte. Impressionen aus Ägypten in Fotografie, Grafik und Malerei" März bis Mai 2014

 

Am Mittwoch, dem 19. März 2014, lud der Ausländerrat Dresden e.V. um 19 Uhr zur Vernissage der Ausstellung "Ibis, Kobra, Lotosblüte. Impressionen aus Ägypten" der Künstlerinnen Gabriele Seitz und Renate Winkler in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) auf der Heinrich-Zille-Straße 6 ein. Die Laudation hielt Frau Dr. Jördis Lademann. Der Musiker am Abend war Saul.

 

Ibis, Kobra, Lotosblüte

 

Auf ihren Reisen durch Ägypten begegneten den beiden Künstlerinnen in den Städten und Dörfern, in den Oasen und im Sinai Menschen, die sie mit ihrer einfachen Lebensweise, ihrer Freundlichkeit und ihrem Gerechtigkeitssinn beeindruckten. Die Stille der Wüste, die Lebendigkeit der Basare, der Ruf des Muezzins haben sich tief in ihre Erinnerung eingegraben. Geblieben ist die Sehnsucht, immer wieder in dieses Land zu reisen. Mit dem Blick durch das Objektiv sowie mit Pinsel und Aquarellfarbe bewahrten Gabriele Seitz und Renate Winkler das Erlebte. Wieder zu Hause vergrößerten sie Fotos, aus Skizzen und Reisenotizen entstanden Bilder und das Bedürfnis, dieses schöne Land mit ihren Augen zu zeigen.

 

Die Ausstellung läuft bis 05.05.2014 und kann montags, dienstags und donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr kostenfrei besichtigt werden.

 

Titelbilder:

Renate Winkler: Mosa, Aquarell, 2012
Gabriele Seitz: Koptischer Mönch im Wadi Natrun, Handabzug, 2008

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Stella Intchovska und Orlin Dvorianov: "Spuren der Zeit" Januar bis März 2014

 

Spuren der Zeit

 

Die Zeit vergeht, Wege trennen sich und führen wieder zusammen. Der Blick auf die Welt weitet sich und kommt doch wieder auf einen Punkt zurück. Die Kunst verändert sich, doch die Kernbotschaft bleibt.

 

Die Ausstellung zeigt Werke von Stella Intchovska und Orlin Dvorianov wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch spiegeln sie einen jahrelangen gemeinsamen künstlerischen Weg wider.

 

Stella Intchovska lebt seit 2000 in Dresden und ist freischaffende Künstlerin in den Bereichen Textildesign sowie Video- und Performance-Art. Sie ist Mitglied der Künstlervereinigung “art in action” in Sofia. Orlin Dvorianov lebt und arbeitet in Sofia, Bulgarien. Er ist Mitbegründer der Künstlervereinigung “art in action”

in Sofia und der multinationalen Organisation „OST-WEST FORUM“ in Berlin. Er arbeitet in den Bereichen Zeitgenössische Kunst und Kunstpädagogik und ist derzeit Professor an der “St. Kliment Ohridski” Universität in Sofia.

 

Die Vernissage fand am 15. Januar 2014 um 19 Uhr statt. Laudatorin war Dr. Jördis Lademann. Die Performance hielt Orlin Dvorianov. Finnisage mit Filmvorführung war am 12. März 2014. Musikerin am Abend war Nathalie aus Berlin.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

 

Ahmad Majd Amin: "Soll immer noch Wein der Kehrreim meiner Lieder sein?"

 

Ahmad Majd Amin

 

„Ich fühle mich als Iraner und Deutscher. Stets haben mich aber die Gedanken an meine Heimat beschäftigt. Deshalb wollte ich in meinen Bildern versuchen, die Wahrheit über unsere Kultur zu beschreiben. Mit Kritik aber auch mit Respekt vor dem Schönen.“


In seinen Bildern verarbeitet Ahmad Majd Amin Erinnerungen an das Iran seiner Kindheit, aus dem er im Alter von 25 Jahren flüchten musste. Anknüpfend an die Tradition der persischen Miniaturmalerei sind sie der Versuch, die Verbindung zur Moderne herzustellen. Themen und Motive stellen überwiegend die Lage der Frauen und Kinder dar, sie zeigen z.B. Hochzeitsfeste und ihre umfangreichen Vorbereitungen ... und im Kontrast dazu das Leben danach in der (Viel-)Ehe; Kinder und junge Frauen bei der schweren Feldarbeit oder beim Teppichknüpfen; das tägliche Leben in den Gassen. Daneben entstanden aber auch Bilder aus der persischen Mythologie und Dichtung und persische Kalligrafie.


In seiner zweiten Heimat Deutschland entstanden zunächst vor allem Landschaften. Spätere Bilder nehmen bedrückende Erfahrungen und politische Entwicklungen auf und beziehen Stellung zu: Wohnungsnot und Hausbesetzungen, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt, Krieg und Zerstörung.

 

Die Bilder von Ahmad Majd Amin spiegeln die beiden so verschiedenen Anteile von „Heimat“ wider.

 

Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.